Burnout - Syndrom
Burnout ist ein Syndrom emotionaler Erschöpfung, von dem besonders Personen betroffen
sind, die im sozialen Bereich arbeiten. Die mit diesem Syndrom verknüpften Symptome
zeigen sich auf psychischer, physischer, Verhaltens-, sozialer und Einstellungs-
Ebene.
Studien weisen daraufhin, daß 10 bis 30 % der Berufsgruppen im Sozialbereich extrem belastet sind.
Unter dem Phänomen Burnout ( Ausbrennen, Durchbrennen, Ausgebranntsein ) versteht man die negativen Folgen von Arbeitsbeanspruchung besonders psychosozial engagierter Berufsgruppen. Schon 1974 wurde beschrieben, wie ehemals engagierte, ehrenamtliche Mitarbeiter alternativer Hilfsorganisationen psychisch und physisch abbauen und zu reizbaren Mitarbeitern mit negativer Einstellung zu den Klienten und ihrer Arbeit werden.
1982 wurde das Burnout- Phänomen erstmals erwähnt und als Erschöpfungsphänomen, speziell als Resultat von lang anhaltendem Streß mit physischer und emotionaler Erschöpfung, definiert.
Mit dem Phänomen Burnout hat man sich bisher im wissenschaftlichen Bereich in Deutschland nicht ernsthaft beschäftigt, obwohl seit 1982 jährlich 150 bis 200 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften, meist in den USA und in Großbritannien, über das Thema Burnout erscheinen.
Zu den am häufigsten genannten Symptomen von Burnout gehören : großer Widerstand, täglich zur Arbeit zu gehen, Gefühle des Versagens, Ärger und Widerwillen, Schuldgefühle, Entmutigung und Gleichgültigkeit, Negativismus, Isolierung und Rückzug, tägliche Gefühle von Müdigkeit und Erschöpfung, häufiges nach der Uhr sehen, große Müdigkeit nach der Arbeit, Verlust von positiven Gefühlen. Widerstand gegen Anrufe und Besuche, Unfähigkeit, sich zu konzentrieren oder zuzuhören, sich unbeweglich fühlen, zunehmender "Dienst nach Vorschrift", Schlafstörungen, Vermeidung von Arbeitsdiskussionen mit Kollegen, mit sich selbst beschäftigt sein, größere Billigung von Mitteln zur Kontrolle des Verhaltens (z. B. Tranquilizer), häufige Erkältungen und Grippe, häufige Kopfschmerzen und Magen- Darm Beschwerden, Rigidität im Denken und Widerstand gegen Veränderungen, Mißtrauen und paranoide Vorstellungen, exzessiver Drogengebrauch, Ehe und Familienprobleme, häufiges Fehlen am Arbeitsplatz.
Die Vielfalt der genannten Symptome läßt das Phänomen Burnout als wenig spezifisch erscheinen und ähnelt einer allgemeinen körperlichen Streßsituation. Die Symptome zeigen sich auf psychischer, physischer, Verhaltens-, sozialer und Einstellungs- Ebene:
Behandlung:
| Psychotherapie (
Verhaltensorientiert, Entspannung ) |
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| Psychohygiene (
Arbeitsorganisation, Lob u. Kritik, Konfliktlösungen, Arbeitsverträge, Supervision ) Weitere Fragen? Persönlich, Telefon oder Email: JoAen@t-online.de |